Letzten Montag war ich mit meinem Chef Peter und Harry, einem Freiwilligen aus Muirhouse, beim Bergwandern. Ich wusste schon, dass das in Schottland ein wenig anders sein kann als in Deutschland...Aber als die beiden mich dann wegen meiner (eigentlich guten) Adidas-Trekkingschuhe etwas amüsiert angeschaut haben, wusste ich, das ich was falsch gemacht hatte. Was das war, wusste ich dann spätestens, als ich die wasserdichte Hose und die Gamaschen angezogen hatte und durch die ersten Schlammlöcher gestiefelt war: Meine Füße waren einfach bereits nach 20 Minuten vollkommen nass und die Schuhe hatten ihre Farbe von gelbbraun in komplettes Schlammbraun geändert, was von der kompletten Schlammpackung um sie herum herrührte.
Dies konnte jedoch der Schönheit der (jedoch auch schlammbedeckten) Berge und dem Spaß ihrer Besteigung keinen Abbruch tun.
Peter und Harry sind regelmäßige Bergsteiger (Peter hat das Wochenende mit einem irischen Bergbuchautor verbracht), was dem Besteugungstempo an sich sehr zuträglich war, ebenso auch meinem bis jetzt anhaltenden Muskelkater.
Wir haben die für 4,5 h geplante Tour in 2 h aufwärts und 45 min abwärts bewältigt.....
Der Berg an sich (Ben An, 1851m) ist für deutsche Verhältnisse eher ein Graßhügel gewesen, also keine großartigen Felsabschnitte oder steile Abhänge am Weg. Die Schwierigkeit war eher, dass es einfach überall nass ist, ständig Bächlein im Weg sind oder selbst der Weg sind.
Vom Wetter her hatten wir sehr viel Glück, nach einer halben Stunde hatte es aufgehört zu regnen und wir sind im Sonnenschein gewandert. Das Panorama, das man dann von da oben hat, ist überaus schön (siehe Bilder).
Fazit: Mit der richtigen Ausrüstung ist es hier sauschön zu wandern, und wenn man will, hat man (im Gegensatz zu Deutschland) die Möglichkeit, in Menschenleeren Gegenden zu wandern, in denen es kein Haus, keine Straße und auch sonst nur Natur gibt. An dem ganzen Tag sind wir insgesamt in den Bergen nur einem Rentnerehepaar begegnet, das sich verirrt hatte. Zur Erholung also nur weiterzuempfehlen.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
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